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Ende der Weizen-Ernte

Am vergangenen Dienstag konnte die diesjährige Weizen-Ernte erfolgreich abgeschlossen werden. Die Erträge sind als zufriedenstellend zu bezeichnen. Dabei ist in unserem Anbaugebiet ein deutliches West-Ost-Gefälle zu erkennen. Während auf den westlichen Schlägen in den alten Bundesländern sehr gute Erträge über 10t/ha erzielt wurden, liegen die Ergebnisse im östlichen Bereich teilweise nur bei 6-7 t/ha. Ursächlich dafür sind die fehlenden Niederschläge in den neuen Bundesländern vor allem im Mai und Juni.

Das Thema Trockenheit beschäftigt uns, wenn auch nicht so ausgeprägt wie 2018, auch in diesem Jahr. Die Böden sind in der Tiefe restlos ausgetrocknet. In der Folge leben die Kulturen aktuell sprichwörtlich von der Hand in den Mund. Je nach Region hat der Weizen wie gesagt die Trockenheit durch gelegentliche Niederschläge gut überstanden. Schlechter zeigt sich die Lage für Zuckerrüben und Mais. Diese leiden zurzeit stark unter dem Wassermangel, wodurch bei diesen Kulturen deutlich reduzierte Ernteergebnisse zu befürchtet sind.