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Das landwirtschaftliche Jahr geht zu Ende

2018: Ein landwirtschaftliches Jahr der Extreme neigt sich dem Ende entgegen. Begann das Jahr 2018 mit übermäßig viel Regen, so kehrte sich die Lage ab dem Frühling ins Gegenteil um. Es begann eine ungewöhnliche Trockenheit, die sich in Kombination mit den dauerhaft anhaltenden hochsommerlichen Temperaturen über mehrere Monate zu einer riseigen Herausforderung für die Landwirtschaft entwickelte. Die Erträge im Spätsommer zeigten sich zwar bei uns nicht ganz so dramatisch schlecht wie befürchtet aber deutlich schlechter als in den Vorjahren. Schlechteste Kultur war der Raps mit Ertragseinbußen bis 50 Prozent, gefolgt von den Zuckerrüben mit 45 Prozent weniger Ertrag und Weizen mit 20 Prozent Ertragsminderung. Lediglich der Mais zeigte ein übliches Ergebnis.

 

Aktuell ist die Herbstbestellung abgeschlossen.Die Bestände laufen nur zögerlich auf. Noch immer wirkt die Trockenheit des Sommers nach. Die Bodenherbizide wirken nicht hinreichend, so dass es teilweise massive Ackerfuchsschwanzprobleme zu beaobachten gibt. Es ist davon auszugehen, dass sich die diesjährige Trockenheit bis ins kommende Frühjahr auswirken wird, da ein Auffüllen der Bodenvorräte selbst bei überdurchschnittlichen Regenmengen kaum möglich sein wird. Es bleibt also herausfordernd.

 

Wir freuen uns, dass Carsten Gottkowski, der zunächst nur saisonal beschäftigt war, nun zum festen Team vom Landwirtschaftsbetrieb Heidebroek gehört.