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Maschinen

Eine moderne, umweltschonende und leistungsfähige Landwirtschaft setzt einen schlagkräftigen Maschinenpark voraus. Im Folgenden sehen Sie eine Auswahl unserer wichtigsten Maschinen und deren Ausstattung:

John Deere 7530, Bj 2009, 203 PS

Dieser Schlepper hat ein stufenloses Getriebe und ist mit dem GPS Lenksystem „Auto Track” von John Deere ausgestattet. Dies ermöglicht ein satellitengesteuertes Fahren auf dem Acker, ohne dass der Fahrer das Lenkrad bedienen muss. Haupteinsatzbereich dieses Schleppers ist die Aussaat, der Pflanzenschutz und Transportarbeiten.

John Deere 8270R, Bj 2011, 270 PS

Dieser Schlepper ist der Stärkste in unserem Maschinenpark. Wegen seiner hohen Leistung sind seine Hauptaufgabenbereiche die Bodenbearbeitung mit Grubber und Pflug. Der 8270R hat ein stufenloses Getriebe und ist ebenfalls mit dem „Auto Track“-System ausgestattet.

Mähdrescher Claas Lexion 770 Terra Track,
Bj 2011, 10,5 m Arbeitsbreite


Diese Maschine ist eine der leistungsfähigsten Mähdrescher am Markt. Der Motor leistet 550 PS. Mit seinem 10,5 m breiten Schneidwerk werden 60-70 t Weizen in der Stunde gedroschen. Der Korntank hat ein Volumen von 12.500 l. Zur Bodenschonung hat der Mähdrescher ein Raupenlaufwerk. Dadurch wird das Gewicht der Maschine auf eine größere Standfläche verteilt und die Belastung im Unterboden somit verringert.

Drillmaschine Lemken Compact Solitär,
Bj 2012, 3 m Arbeitsbreite


Die pneumatische Drillmaschine kommt zur Aussaat von Getreide und Raps zum Einsatz. Zur Erzeugung eines feinkrümeligen Saatbettes ist eine Kreiselegge integriert. Der Saattank fasst 2 t Saatgut. Unterschiedliche Bodenqualitäten erfordern eine angepasste Aussaatstärke, um einen gleichmäßigen Pflanzenbestand zu erreichen. Die Aussaat erfolgt bei uns daher teilflächenspezifisch. Die Aussaatstärke ist für jeden Ackerschlag auf einer digitalen Karte
hinterlegt und variiert je nach Bodengüte, bei Weizen beispielsweise von 150 kg/ha bis 250 kg/ha.
Die Anpassung der Aussaatstärke erfolgt durch die Drillmaschine mit Hilfe eines integrierten GPS-Systems automatisch.

Einzelkornsägerät Kleine Unicorn Syncrodrive, Bj 1998, 12-reihig

Mit dieser Maschine erfolgt die Zuckerrübenaussaat. Die Maschine vereinzelt die „Rübenpillen“ und legt alle 19 cm eine Pille in eine vorgeformte Saatfurche. An der Vorderseite des Schleppers läuft eine Prismenwalze vorweg. Die Walze zerkleinert Erdklumpen und sorgt für ein gleichmäßiges Saatbett.

Die Ernte der Zuckerrüben wird durch die Zuckerrübenrodegemeinschaft „Elm–Asse–Huy“ durchgeführt, an der wir beteiligt sind. Diese Rodegemeinschaft unterhält drei selbstfahrende, sechsreihige Rübenroder des Typ „Holmer Terra Dos“. Das Fahrwerk der Rübenroders weist eine besondere Konstruktion auf. Während die Maschine beim Straßentransport eine Breite von
3 m hat, verschiebt sich auf dem Feld die Hinterachse um etwa einen Meter zur Seite und die Breite des Fahrzeugs vergrößert sich auf 4 m. Somit wird der Boden bei einer Überfahrt nur von den Vorder- oder den Hinterrädern überrollt und erfährt nur eine einmalige Druckbelastung durch die Maschine.

Pflug Lemken Vari-Diamant, Bj 2004, 7 Schare mit Packer

Der Pflug ist nach wie vor ein wichtiges Gerät zur Grundbodenbearbeitung. Zur Aussaat von Getreide nach Getreide ist unserer Ansicht nach eine Pflugfurche aus phytosanitären Gründen notwendig. Verschiedene pilzliche Schaderreger wie z. B. Fusariosen oder auch schwer bekämpfbare Ungräser wie Trespen werden mit dem Pflug wirkungsvoll unterdrückt und es müssen weniger Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Die Arbeitsbreite des Pfluges ist hydraulisch stufenlos verstellbar, der angehängte Packer zerstört größere Erdschollen und sorgt für eine gute Rückverfestigung des Bodens.

Grubber Köckerling Vario, Bj 2011, 4,8 m Arbeitsbreite

Der Grubber wird zur Bodenbearbeitung nach der Ernte und zum Einarbeiten organischer Dünger und Stroh genutzt. Während zur Weizenaussaat nach Getreide in der Regel der Pflug zum Einsatz kommt, wird die Grundbodenbearbeitung zur Raps- und Zuckerrübenaussaat sowie zur Weizenaussaat nach Raps und Zuckerrüben mit dem Grubber durchgeführt. Der Grubber ist während der Fahrt hydraulisch in der Arbeitstiefe verstellbar. Der Fahrer hat so die Möglichkeit, die Bearbeitungstiefe den Bodenunterschieden anzupassen. Auf einer Lehmkuppe kann der Grubber beispielsweise etwas flacher eingestellt werden, während eine Stelle an der mehr Stroh nach der Ernte verblieben ist intensiver und damit auch tiefer bearbeitet werden muss.

Spritze Dammann Profi Class, Bj 2009, 36 m Arbeitsbreite

Die Spritze dient zum Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln. Mit einem Tankvolumen von 6.000l können 30 ha mit einer Behälterfüllung behandelt werden. Die Spritze ist mit einer automatischen Teilbreitenschaltung (Section Control) versehen. Beim Wenden am Vorgewende oder in auslaufenden Keilstücken erkennt die Steuerung mit Hilfe der aufgezeichneten GPS-Koordinaten die schon behandelten Stellen und schaltet die Teilbreiten der Spritze automatisch aus und wieder zu. Doppelbehandlungen werden somit auf ein Minimum reduziert. Ein integrierter Windmesser gibt dem Fahrer jederzeit Auskunft über die vorliegende Windgeschwindigkeit. Bei zunehmender Windstärke im Laufe des Tages kann so der Druck angepasst oder die Arbeit eingestellt werden um eine Windabdrift zu minimieren.

Düngerstreuer Rauch AGT 6036, Bj 2009, 36 m Arbeitsbreite

Eine Schwachstelle der meisten Düngerstreuer ist eine ungenaue Verteilung des Düngers, da dieser mit Streutellern (ähnlich dem Winterdienst) auf eine sehr große Arbeitsbreite verteilt werden soll. Der AGT transportiert den Dünger pneumatisch durch einen 36 m breiten Ausleger. Der Dünger fällt dann genau an der vorgesehenen Stelle auf den Boden. Überlappungen auf dem Feld sowie eine ungewollte Düngerapplikation auf Nichtzielflächen wie Randstreifen oder Gräben sind somit ausgeschlossen. Wie die Spritze ist auch der Düngerstreuer mit der Section Control Steuerung ausgerüstet.

Transportfahrzeuge

Zum Transport der Erntegüter vom Feld stehen uns diverse Anhänger zur Verfügung. Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf eine bodenschonende Bereifung.

Hierzu wurde auf dem Niedersächsischen Zuckerrübentag 2008 auf der Domäne Salzdahlum eine Demonstration durchgeführt. Links im Bild steht ein normal bereifter Anhänger (LKW-Reifen, 9,5 bar). Deutlich zu erkennen ist eine tiefe Fahrspur hinter dem Reifen. Rechts im Bild steht einer unserer Transportanhänger mit einer Niederdruckbereifung (Michelin Cargo X-Bib, 3,5 bar). Die Tiefe der Fahrspur ist deutlich geringer als bei der Standardbereifung. Beide Anhänger sind mit jeweils ca. 13 t Getreide beladen. Eine in Salzdahlum durchgeführte Messung des Bodendrucks in 20 cm Tiefe direkt unter den Reifen bestätigte die bodenschonende Wirkung.