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Erntestart 2018

Die Landwirtschaft hat in diesem Wirtschaftsjahr mit großen Herausforderungen zu kämpfen. Regen, Regen, Regen war das Motto in den vergangenen Herbst- und Wintermonaten. Die Äcker erinnerten vielerorts an kleine Seen-Landschaften und die Aussaat des Getreides war stark beeinträchtigt. Zudem sind die Pflanzen durch die viele Nässe schlecht entwickelt in die Vegetation gestartet.

Seit Wochen und Monaten wird hingegen schmerzlich das vermisst, was es damals zu viel gab. Die anhaltende und extreme Trockenheit zusammen mit den hochsommerlichen Temperaturen entwickelt sich für die Landwirtschaft zunehmend dramatisch. Es zeichnen sich bereits deutliche Trockenschäden im Weizen und Raps ab. Die Ähren sind teilweise halb leer, die Körner viel kleiner als normal. Diese Woche ist Erntebeginn beim Raps. Es muss mit Ertragseinbußen von 40 bis 50 Prozent gerechnet werden, beim Weizen voraussichtlich mit 15 bis 30 Prozent. Lediglich Mais und Rüben leiden aktuell noch nicht ganz so stark, allerdings sind auch hier die Wasser-Bodenvorräte aufgebraucht. Bleibt es bei dem ausbleibenden Niederschlag in den nächsten zwei bis drei Wochen werden auch hier Ertragseinbußen zu erwarten sein.

   
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